Folgende Spieler haben uns in diesen Sommer verlassen:
Dayot Upamecano (FC Bayern München; Kauf für 42,5 Mio. Euro), Ibrahima Konaté (FC Liverpool; Kauf für 40 Mio. Euro), Marcel Sabitzer (FC Bayern München; Kauf für 15 Mio. Euro), Lazar Samardzic (Udinese Calcio; Kauf für 3 Mio. Euro), Alexander Sörloth (Real Sociedad; Leihe), Fabrice Hartmann (SC Paderborn; Leihe), Hee-chan Hwang (Wolverhampton; Leihe), Ademola Lookman (Leicester City; Leihe), Justin Kluivert (AS Rom/OGC Nizza; Leihende)

Folgende Spieler sind neu im Verein:
André Silva (Eintracht Frankfurt; Kauf für 23 Mio. Euro), Josko Gvardiol (Dinamo Zagreb; Kauf für 18,8 Mio. Euro), Ilaix Moriba (FC Barcelona; Kauf für 16 Mio. Euro), Mohamed Simakan (Racing Straßburg; Kauf für 15 Mio. Euro), Brian Brobbey (Ajax Amsterdam; Ablösefrei), Marcelo Saracchi (Galatasaray Istanbul; Leih-Ende)

Desweiteren sei noch zu erwähnen, dass Angelino (Manchester City; 18 Mio. Euro) und Benjamin Henrichs (AS Monaco; 15 Mio. Euro) fest verpflichtet wurden nach Ihren letztjährigen Leihen. Hannes Wolf hingegen wurde von Borussia Mönchengladbach für rund 9,5 Mio. Euro ebenfalls fest verpflichtet nach seiner Leihe.
Ansonsten hat sich Leipzig noch Caden Clark von den New York Red Bulls verpflichtet, ihn aber auch sofort wieder nach New York verliehen.

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Gehen wir nun auf die einzelnen Personalien kurz genauer ein:

Dayot Upamecano

Der Transfer zum FC Bayern war schon länger durch, für beide Seiten dürfte der Transfer durchaus sinnvoll gewesen sein. Leipzig hat eine gute Ablöse erhalten, der FC Bayern konnte die Innenverteidigung nach den Alaba und Boateng-Abgängen entsprechend stärken.
Upamecano war besonders gegen Ende nicht immer frei von Fehlern und hatte (auch weil sein Transfer schon verkündet war) bei vielen RB-Anhänger gegen Ende ebenfalls keinen guten Ruf mehr. Man möchte sagen: Der Transfer kam zu einen guten Zeitpunkt.

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Unterm Strich erst einmal eine Schwächung, allerdings hat er keine größeren Risse hinterlassen.

 

Ibrahima Konaté

Es kam dann doch ziemlich überraschend, dass Konaté für 40 Mio. Euro zum FC Liverpool wechselt. So richtig angedeutet hatte es sich nie, es waren bislang lediglich immer wieder Gerüchte aufgekommen.
Das dieser Wechsel so zustande kam, hatte bestimmt auch etwas mit der abgelaufenen Saison zu tun: Konaté war nicht mehr wirklich Teil des Stammkaders und kam oft nur noch auf Kurzeinsätze. Auch, weil Konaté verletzt war, aber auch, weil andere Spieler besser gespielt haben. Er war bzw. ist dennoch ein hochtalentierter Verteidiger und wenn man Sandro Wagner fragt besser als Upamecano.

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Mit den Wechsel dürfte Konaté sich einen Traum erfüllt haben, nun muss man schauen, wie oft er unter Jürgen Klopp spielen darf.
Aus Leipziger Sicht hat man für den damals ablösefreien Spieler nun eine ordentliche Transfersumme herausgeholt, allerdings wird man ihn auch vermissen in Leipzig. Er war ein Klasse Spieler.

 

Marcel Sabitzer

Nach langen Hin- und Her wechselte Sabitzer kurz vor Ende des Transferfenster doch noch zu seinen Traumverein “FCB”. Und auch wenn diverse RB-Fans froh waren über den Wechsel, wird er hier fehlen.
Sabitzer lebt als Spieler auch oft von seinen Emotionen auf dem Platz, das hat man oft gespürt – Wenn es gut lief, aber auch leider wenn es schlecht lief. Neben dem Platz war er meist so emotional und redselig wie ein Felsblock.

Für Leipzig ist das ein guter Transfer: Bevor man ihn hätte Ablösefrei ziehen lassen, konnte man diesen Sommer noch Geld in die Kassen spülen. Als Ersatz möchte man sagen, dass man mit Dominik Szoboszlai einen gefühlten Neuzgang hat, der zumindestens den Offensiv-Teil von Sabitzer gut übernehmen kann.
Spielerisch wird er Leipzig fehlen, ansonsten wird er bei vielen Fans nicht die größte Lücke hinterlassen.

 

Lazar Samardzic

Ein Jahr ist es her, dass Samardzic von der Hertha nach Leipzig geholt wurde. Er hatte unter Nagelsmann diverse Kurzeinsätze, konnte sein Können auch immermal wieder zeigen. Unterm Strich benötigte er aber auch noch Zeit. Zeit, die er vielleicht bei RB bekommen hätte, weil er großes Potential hat.
Es ist fraglich, ob der Transfer aus seiner Sicht so viel Sinn macht. Eine Leihe in die zweite Liga (Holstein Kiel war im Gespräch) wäre sicherlich sinnvoller gewesen. Sein Abgang bei der Hertha war schon nicht geräuschlos von Statten gegangen. Wenn man dann noch seine Instagram-Aktivitäten zur Bewertung hinzuzieht, kann man erahnen, dass es ihm scheinbar nicht nur um Fußball geht.

 

Alexander Sörloth

Der 20-Mio-Euro Mann, der in der Türkei alles zerschossen hat, hat nach einen erfolglosen Jahr in Leipzig bereits seine Koffer wieder gepackt. Er galt als Hoffnungsträger in Leipzig, war Wunschspieler von Nagelsmann. Und am Ende war es der Flop der Saison, um es mal drastisch auszudrücken.
In seinen 37 Spielen für Leipzig konnte er immerhin 6 Tore erzielen, allerdings ist dies gemessen an seiner Einsatzzeit natürlich zu wenig als Stürmer. Besonders in der ersten Saisonhälfte bekam Sörloth nicht wirklich viel zu Stande. Sein wohl bedeutesten Moment hatte er beim Auswärtsspiel in Istanbul, als er kurz vor Schluss das 4:3 für Leipzig schoss. Sein einzigstes Champions League-Tor für Leipzig.

Ob Sörloth nach seiner Leihe zurück kommt, ist eher Fraglich. Real Sociedad besitzt laut Medien eine Kaufoption von Rund 15 Mio. Euro. Wenn er sich einigermaßen gut anstellt, wird man diese mit Sicherheit auch ziehen. Bei RB wird er nicht mehr wirklich gebraucht.
Auch unter Marsch hatte er in der Saisonvorbereitung seine Chancen bekommen, aber leider nicht genutzt. Man hatte bei ihm immer das Gefühl, dass ihm die Bundesliga vom Kopf her zu schnell ist.

 

Fabrice Hartmann

Aufgrund der fehlenden U23 hat man für Hartmann einen Leihverein gesucht. Eine logische Leihe, um Spielpraxis zu bekommen.

 

Hee-Chan Hwang

Er war es nie, sollte es allerdings mal werden: Ein Timo-Werner-Ersatz. Hwang konnte in Leipzig nie so richtig durchstarten, kam nur im DFB-Pokal mal zu Torerfolgen. Bei seinen sonstigen Einsätzen fehlte es Hwang an vielen Dinge. Nicht zuletzt am wichtigsten: Einen guten Torabschluss.

Wolverhampton besitzt für Hwang ebenfalls eine rund 15 Mio. Hohe Kaufoption. Sollte man diese ziehen, dürfte man in Leipzig sehr zufrieden sein. Denn seine bisherigen Leistungen würden dies nicht einmal Ansatzweise widerspiegeln.

 

Ademola Lookman

Nach seiner letztjährigen Fulham-Leihe, geht es nun nach Leicester City für Lookman. Überzeugen konnte Lookman bei Fulham nicht, es ist fraglich, ob er es bei Leicester kann.

Bei Lookman hat man sich damals von der fantastischen Leihe unter Hasenhüttl blenden lassen. Die Leistung von damals konnte er nie wieder bestätigen, seine Formkurve geht steil nach unten. Schade.

 

Justin Kluivert

Kluiverts Leihe war nach einer Saison bereits wieder zu Ende in Leipzig und man hätte ihn wohl auch gerne gehalten. Wie so oft regiert aber das Geld und man hat sich mit der AS Rom auf keine Transfersumme einigen können.
In Leipzig konnte Kluivert durchaus mit guten Ansätzen überzeugen, hätte langfristig bestimmt auch seine Spielzeit bekommen können. RB wollte aber wohl auch keine Unsummen ausgeben, da er sich auch erst einmal noch hätte langfristig beweisen müssen. Nach Lookman ist man vorsichtiger geworden. 😉

Da Kluivert auch bei der AS Rom keine Zukunft mehr hat, wurde er erneut verliehen in Richtung Nizza. Viel Glück!

 

André Silva

Er ist der Königstransfer der Bundesliga. Für 23 Mio. Euro konnte man sich den Goalgetter aus Frankfurt sichern. Und das ist wirklich ein Ausrufezeichen an die Konkurrenz, denn mit Silva hat man jemanden geholt, der weiß wo das Tor steht. Für Frankfurt konnte der Portugiese in der letzten Saison 28 Tore in der Bundesliga erzielen, Wettbewerbsübergreifend 31 Tore. Das sind Zahlen, die man ansonsten nur von Lewandowski oder Haaland kennt. Wenn er diese Leistung in Leipzig abrufen kann, dürfte man durchaus großes erwarten.

Die 23 Mio. Euro waren eine Ausstiegsklausel und daher verhältnismäßig billig. Im Normalfall hätte man bestimmt das doppelte zahlen müssen, wenn man ihn verpflichten wollte. Sofern ihn Frankfurt überhaupt hätte ziehen lassen.
Ein sehr guter Transfer für Leipzig. In Frankfurt war man dagegen, verständlicherweise, nicht sehr begeistert.

 

Josko Gvardiol

Gvardiol ist wieder einmal ein Beispiel für das Transfermuster von Leipzig: Man möchte vorallem junge Spieler mit großen Potential verpflichten, im Idealfall alles unter 23. Mit Josko Gvardiol dürfte man so ein Talent gefunden haben.
In Zagreb konnte der Kroate bereits mehr als überzeugen, hatte beachtliche Auftritte in der Europa League und konnte mit seinen damals noch 18 Jahren nahezu jedes Spiel spielen. Wichtig für junge Spieler.

Gerade nach den Abgängen von Konaté und Upamecano dürfte man jede Verstärkung in der Verteidigung gebrauchen. Mit Gvardiol hat man einen Kandidaten, der genau diese Lücke mit füllen kann. Bei der WM hat man ihn als eher defensiven Linksverteidiger eingesetzt und fiel dabei mit eher durchwachsener Leistung auf. Bei uns hat er in den 2 Spielen allerdings wesentlich offensiver agieren dürfen, was ihm sichtlich gut tat. Seine Lieblingsposition ist offenbar Stürmer. 😉

 

Ilaix Moriba

Nachdem der Sabitzer Transfer zum FC Bayern München durch war, kursierte immer wieder der Name “Moriba” durch die Medien. Schlussendlich landete er auch erfolgreich in Leipzig und wurde fest verpflichtet.
Wenn man Spieler vom “FC Barcelona” bekommt, hat man immer eine gewisse Grunderwartung – Schließlich gilt der Verein als einer der Besten der Welt.

Bei Moriba darf die Erwartungshaltung allerdings auch schon etwas vorhanden sein. Immerhin hat er mit seinen gerade einmal 18 Jahren schon öfters in der LaLiga spielen dürfen, hat dort auch schon Torbeteiligungen gesammelt und konnte von Spieler wie Messi, de Jong, Busquets und co. lernen.
Es bleibt abzuwarten, wie er sich in Leipzig einleben wird. Die Grundvoraussetzungen für einen potentiellen (Welt-)klasse Spieler bringt er mit. Nicht ohne Grund hat Barca wegen ihm so ein Theater veranstaltet.

 

Mohamed Simakan

Junge Franzosen sind bei RB ja nichts neues. Der Transfer von Simakan reiht sich in eine Reihe von vielen klasse Spieler ein. Und natürlich bringt er auch viel Qualität mit.

In Straßburg konnte Simakan bereits mehrfach zeigen, was für ein Potential er besitzt. Und auch in der Vorbereitung sowie in den ersten Spielen für RB zeigte der Franzose gleich einmal, dass er in die Fußstapfen von Konaté und Upamecano durchaus treten kann. Und vielleicht werden seine Fußspuren eines Tages sogar noch größer werden.. 🙂
Zu erwähnen ist bei Simakan auch seine durchweg positive Aura. Er nimmt Spieler emotional mit, pusht die Fans und verbreitet gute Laune. Bei ihn stimmt einfach das Gesamtpaket, ein klasse Spieler!

 

Brian Brobbey

Ob Brobbey wirklich so richtig nach Leipzig wollte, bleibt wohl ein Geheimnis. Nachdem Nagelsmann offiziell zum FC Bayern München wechselte, kam immer wieder das Gerücht auf, dass man Brobbey doch in Amsterdam halten möchte. Nagelsmann sei der Grund für ihn gewesen, nach Leipzig zu wechseln. Nach seinen Abgang kursierte das Gerücht, Brobbey möchte nun gar nicht mehr nach Leipzig. Die Wahrheit wird wohl irgendwo in der Mitte liegen.

Nichtsdestotrotz ist der bullige Angreifer nun in Leipzig. Ebenfalls wie Gvardiol ist er ein weiteres Beispiel für die Transferpolitik von RB. Dazu kam er Ablösefrei aus Amsterdam und dürfte RB bei einen späteren Verkauf immer Gewinn in die Kassen spülen.

Als Stürmer zeigte Brobbey bereits seine Stärken in Amsterdam, dort konnte er bereits merhrfach treffen. In Leipzig wird er hinter Silva seine Einsatzzeit bekommen und mit Sicherheit auch seine Tore erzielen.

 

Marcelo Saracchi

Kein wirklicher Neuzugang ist Saracchi, nach seiner Leihe in Istanbul wollte man in diesen Sommer einen Abnehmer finden. Nach seiner schweren Kreuzbandverletzung im Testspiel gegen Montpellier bleibt er vorerst in Leipzig und wird sich hier von seiner Verletzung erholen.

Caden Clark

Frühzeitig hat man sich, sicherlich durch zähe Verhandlungen ;-), vom Schwesterclub RB New York das junge Talent sichern können. Wurde aber noch bis Ende der MLS-Saison an RBNY verliehen. Diese geht noch bis Anfang November und je nach Abschneiden der New Yorker anschließend in die Playoffs. Man wird ihn damit frühestens zur Rückrunde bewundern dürfen.

Hier ein kleiner Vorgeschmack über seine kaltschnäuzigen Abschlussqualitäten:

 

kurzes Fazit:

Besonders die Abgänge in der Verteidigung um Upa & Ibu dürften Leipzig am meisten geschwächt haben. Mit Simakan und Gvardiol hat man zwar zwei sehr gute Spieler verpflichtet, diese dürften aber auch eine gewisse Einspielzeit benötigen.

Ansonsten kann man diesen Transfersommer mehr positiven als negativen abgewinnen. Man hat die eher durchwachsenen Spieler wie Sörloth und Hwang verliehen und gleichzeitig mit Silva und Brobbey zwei sehr talentierte Stürmer geholt. Gerade mit Silva dürfte man jemanden haben, der Leipzig auf Top-Niveau helfen wird.

Der Sabitzer-Abgang war abzusehen und Leipzig hat bereits im vergangen Winter mit Szoboszlai schon gegengesteuert. Mit Moriba dürfte man die Personalie um Sabitzer nun sogar “doppelt” besetzt haben. Und mit Caden Clark schon den nächsten Abgang (Olmo?) kompensiert haben.

In der Breite steht Leipzig besser da als noch vergangene Saison, man wird aber seine Zeit brauchen, dass die neuen Spieler auch das volle Potential entfalten können. Insgesamt ein guter Transfersommer.

Fazit des Transfer-Sommer aus Fan-Sicht

von Ron Chitis

Ein einziges Auf und Ab. Nach der enttäuschenden Bekanntgabe des Abgangs von Upamecano ausgerechnet zu den Bayern, kam es für uns Fans noch dicker. Nagelsmanns “Lebenstraum” Trainer des FC Bayern zu werden, wurde durch den vorzeitigen Abgang von Flick eher als so mancher gehofft hat. So verständlich das ganze menschlich ist (Schon als Kind in Bayernbettwäsche geschlafen, Wohnort und Familie in Landsberg /a.L. etc.), so unverständlich sind die Aussagen seinerseits aus Fansicht. Er kam als Heiland, versprach hier etwas aufzubauen und etwas Blechernes in die noch leere Vitrine der roten Bullen zu stellen. Und als ob das nicht schon enttäuschend genug wäre, waren die Spiele in der letzten Rückrunde nach Bekanntwerden des Wechsels eher unmotiviert und manch einer wird ihm auch das verlorene Pokalfinale gegen den eher unbeliebten BVB anlasten. Die unvergessene Lustlos-PK vor dem Finale wird diesen Eindruck wohl eher verstärken.
Damit sind wir aber noch nicht am Ende dieses unrühmlichen Schauspiels. Seiner Ankündigung nicht mit einem T6 voll beladen mit Spielern gen München zu reisen, hatte auch nur bis zum letzten Tag des Transferfensters gehalten. Mit Marcel Sabitzer wechselt der Kapitän zum FC Bayern (siehe oben). Außerdem wechselte noch 3/4 des Trainerstabs inkl. Sportpsychologe an die Isar.

Naja das Wiedersehen am 11.9. in der Red Bull Arena wird für Julian wohl nicht sehr herzerwärmend werden.

Sei es drum. RB hat aus Clubsicht alles richtig gemacht und das berühmte Festgeldkonto der Bayern, im Gegensatz zu anderen Vereinen in der Vergangenheit, ordentlich schmelzen lassen und die Abgänge wie oben beschrieben gut kompensiert.

Aber bleiben wir beim Trainer. Es war die logische Entscheidung einen Trainer mit Stallgeruch zu verpflichten und was lag näher als Jesse Marsch, der schon als Co-Trainer unter Ralf Rangnick seine Zelte in Leipzig für ein Jahr aufgeschlagen hat und dann 2 Jahre in Salzburg erfolgreich jeweils das Double und CL-Quali geschafft hat.
Mit großen Vorschusslorbeeren kam er also in Leipzig an. Viele freuten sich auf ihn, mit seiner menschlichen und sozialen Art haben ihn viele Fans schon vorab sehr ins Herz geschlossen. Sympathie ist im Fußball aber leider nicht alles, so war die Berufung des Trainerstabs für mich schon sehr merkwürdig. Mit Achim Beierlorzer hat man auch einen Co-Trainer mit Stallgeruch und eher erfolglosen Stationen als Cheftrainer in Köln und Mainz verpflichtet. Marco Kurth dürften nur eingefleischte Fußballfans genauer kennen. Jahrelanger Profi bei FC Erzgebirge Aue und Magdeburg kam er als Trainer in die Jugendakademie von RB Leipzig und diese Saison nun in die Profimannschaft.
So richtig einschätzen mag ich dieses Gespann noch nicht, nicht wenige Stimmen sehen das durchaus skeptisch. Und nach dem schlechtesten Saisonstart der Bundesligageschichte (3 Punkte aus 3 Spielen) für RB wohl auch nicht ganz unberechtigt. Man sollte bei der Bewertung allerdings nicht vergessen, dass die vielen Abgänge mit neuen uneingespielten Spielern kompensiert werden musste und das Spielsystem wieder einmal angepasst werden muss. Die letzte eher überschaubare Rückrunde steckt sicher auch noch in den Köpfen der Spieler.

Seien wir gespannt, ein erstes Fazit erlauben wir uns erst nach dem 10. Spieltag. 😉

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Amphino

Amphino

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